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Red Bull Ring: Rennen 1 nach Vettel-Ausraster

Die Wogen waren hochgeschlagen; der letzte Formel-1-Grand-Prix in Baku war wie kein anderer. Sebastian Vettel hatte sich bekanntlich in der Safety-Car-Phase, nachdem der vor ihm führende Lewis Hamilton vermeintlich einen Bremstest gemacht hatte und der Deutsche aufgefahren war, sich mit einem seitlichen Rempler auf das Vorderrad des Mercedes revanchiert.

Die Sportkommissare bestraften den vierfachen Weltmeister mit einer 10-Sekunden-Strafe, trotzdem kam Vettel als Vierter, noch vor seinem Erzrivalen Hamilton, ins Ziel. Vergangenen Montag hat der FIA-Weltrat entschieden: Keine weiteren Strafen für den Ferrari-Star! Das kann man als politisches Urteil werten, denn der Dachverband möchte offensichtlich die Weltmeisterschaft, die schon seit Jahren nicht mehr so spannend und offen war wie jetzt, nicht am grünen Tisch beeinflussen.


Sebastian Vettel: Hat er sich am Red-Bull-Ring im Griff?

 

Am Punktestand ändert sich also vor dem zehnten WM-Lauf in Zeltweg nichts – Vettel führt mit 153 Punkten mit 14 Punkten Vorsprung auf Hamilton. Doch welche mentale Spuren haben die Ereignisse von Aserbaidschan bei den Beteiligten hinterlassen, stürzte sich doch die Kritik der versammelten Formel1-Prominenz fast einhellig auf Vettel und nur die allerwenigsten gaben dem weniger beliebten Briten in Mercedes-Diensten überhaupt eine Mitschuld an Vettels Ausraster. Wie wird sich Hamilton am Red-Bull-Ring aufstellen; wird sich Vettel, quasi geläutert, aus allen Gemetzeln raushalten?

Für das Geschäftsmodell Formel I und seine neuen amerikanischen Macher kann das Geschehene nur gut sein: Nachdem Daniel Ricciardo im Red Bull in Baku sein erstes Saisonrennen gewonnen hat, kann man ab Spielberg sogar auf einen Dreikampf zwischen Ferrari, Mercedes und Gastgeber Red Bull hoffen, immer unter Beobachtung, mit welchen Mitteln das Duell Vettel –Hamilton fortgesetzt wird. Wenn es zwischen den beiden Vollblut-Racern in der Steiermark wieder heiß hergehen sollte, dann könnte nicht nur Ricciardo der berühmte „lachende Dritte“ sein, sondern der Bad Boy der Szene für zusätzliche Würze sorgen: Red-Bull-Youngster Max Verstappen!