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Gelungene Premiere des DMV NES 500

20 Teams und 48 Fahrer waren bei der Premiere der DMV NES 500 am Start in der Eifel.

Die Premiere der DMV NES 500 entschieden Guido Heinrich und Felipe Fernandez-Laser (Mercedes SL 63 AMG ) für sich. Das Mercedes-Duo verwies auf dem Nürburgring Klaus Horn/Pablo Briones und Kurt Ecke (Porsche 997 Cup) sowie Carmen Groß mit Bernd und Kevin Küpper (BMW M3 E46 GTR) auf die weiteren Podiumsplätze. Mit über 20 genannten Fahrzeugen feierte die DMV NES 500 eine gelungene Erstauflage.

 

Das Duo Guido Heinrich und Felipe Fernandez-Laser sahen als Sieger das schwarz-weiß karierte Tuch. Die beiden Sternenkrieger schafften drei Umläufe mehr als die engsten Verfolger Horn/Briones/Ecke. Doch so deutlich wie es die nüchternen Zahlen darstellen, war es dann doch nicht. Bereits im Qualifying hatte Guido Heinrich mit einer 2.06,953 zwar für die deutliche Polezeit gesorgt. Mit Felipe-Fernandez Laser wusste er zudem einen sehr schnellen Piloten neben sich. Doch nach der Startfreigabe saß dem Mercedes-PIloten der von der zweiten Position aus ins Rennen gegangene Kurt Ecke im Nacken. Auf Platz drei folgte Petra Wiese, die sich einen V8 STAR mit Sven Fisch und Ulrich Becker teilte.

In der siebten Runde bog der SL plötzlich in die Boxengasse ein. „Unser Fahrer hat sich beim Überrunden sehr viel Pick-up eingefahren und dachte, dass aufgrund der starken Vibrationen ein Rad lose sei. Wir haben ihn direkt wieder rausgeschickt, da das Zeitfenster für die Stopps noch nicht offen war“, erklärte Lukas Moesgen. Die Führung war damit dahin, wodurch Ecke die Spitze vor Petra Wiese und dem BMW Z4 von Dr. Afshin Fatemi/Kai Riebetz übernahm. Doch Fatemi feuerte beim Angriff auf den V8 STAR den BMW eingangs Mercedes Arena ins Kiesbett. Damit war für die Z4 Besatzung das Rennen gelaufen. Daraufhin wurde das Safety-Car auf die Piste geschickt. Kurz nach der Safety-Car Phase bog Heinrich zum zweiten Mal in die Boxengasse ein – allerdings wenige Sekunden zu früh. Da das Boxenfenster noch nicht offen war, musste er noch einmal raus und eine Runde später wieder rein. Auch dieser Stopp lief nicht rund, denn beim Rausfahren berührte Heinrich die weiße Linie und erhielt eine Drive Through-Strafe. Zu diesem Zeitpunkt schien das Rennen gelaufen.

Denn an der Spitze dampfte Kurt Ecke mit dem Porsche vorneweg und machte keine Anstalten zu stoppen. Da Petra Wiese nach Runde 18 zum ersten Stopp in die Box kam und den V8 STAR an Ulrich Becker übergab, wuchs der Vorsprung weiter an. Der V8 Bolide drehte aber nun richtig auf und rückte mit starken Rundenzeiten immer näher an die Spitze heran. Als Ecke den Cup-Porsche an Pablo Briones übergab rückte Ulrich Becker immer näher. Doch zunehmende Vibrationen im Antriebsstrang warfen den V8-Star nach der Hälfte der Renndistanz dann vorzeitig aus dem Rennen. „Das Lager der Getriebeeingangswelle hat seine Auflösung angekündigt und wir haben aufgeben müssen um kapitale Schäden zu vermeiden“ so V8-Star Spezialist und Teamchef Sven Fisch. In der Zwischenzeit war Guido Heinrich von der 13. Position wieder einige Plätze nach vorne gefahren und übergab an Felipe Fernandez-Laser. Der blies nun richtig zur Aufholjagd und stanzte mit einer 2.01 die absolute Bestzeit in den Asphalt. Gegen die Zeitenjagd konnte sich die bis dato führende Porsche-Besatzung nicht mehr zu Wehr setzen und musste das Mercedes-Team am Ende ziehen lassen.

Eng gestaltet sich der Kampf um die dritte Gesamtposition zwischen dem BMW M3 E46 GTR von Hofor Racing und dem BMW M235i Racing-Cup von Ehret Motorsport mit den Piloten Marc Ehret und Sascha Müller. Nur 1.15 Minuten lagen die beiden BMW nach über drei Stunden Fahrzeit auseinander. Für Hofor Racing bedeutete der dritte Gesamtrang zudem den Sieg in der NES 8 vor dem BMW M3 E92 von Bissig Perfomance (MacBeth/Neuhauser/Schmitt/Driescher). Marc Ehret und Sascha Müller setzten sich in der NES 7 gegen Andre Fleischmann/Victor Skryba und Philipp Hagnauer/Jesko Hermann (beide BMW M235i Racing-Cup) durch. „Die Safety-Car Phase hat meinen Vorsprung auf den nächsten M235i wieder zunichtegemacht. Gerade meine Reifen hatten stark abgebaut. Mit zehn Sekunden Vorsprung übergab ich an meinen Teamkollegen, der einen super Job gemacht hat. Durch den Stopp fielen wir auf Platz zwei in der Klasse zurück, ich konnte aber in meinem Stint wieder eine Minute herausfahren. Den Schlussturn fuhr Sascha, der den Vorsprung weiter ausbauen konnte. Ein Riesen Lob an das Team, die hatten alle Hände voll zu tun“, äußerte sich Ehret positiv zum Saisonabschluss.

Auf der sechsten Gesamtposition folgten die schnellsten Teilnehmer der NES 6. Sebastian Gierkes steuerte gemeinsam mit Vater Ralf den BMW M3 E46 GT zum Klassensieg vor Patrick Prill/Marcel Willert (Ford Focus RLE). Auch hier war der Zieleinlauf mit zwei Minuten Abstand relativ eng. Für Sebastian Gierkes war es zudem die Premiere mit einem Hecktriebler. Die beiden Ford-Piloten legten zunächst vor, während sich Gierkes/Gierkes in der Verfolgerrolle gefielen. „Wir haben uns dagegen entschieden, die Pace mitzugehen, um die Bremsen zu schonen“, erklärte Sebastian Gierkes. Als die bis dato Klassenführenden zum Bremswechsel in die Box mussten, setzte sich der M3 in Front. Sebastian Gierkes fuhr den Schlussturn und schnappte sich noch zwei NES 7 Starter, womit am Ende der starke sechste Platz zu Buche stand. „Für uns war das eine gelungene Premiere. Die Jungs in der Box haben das auch das erste Mal gemacht und einen super Job abgeliefert. Wir sind mega happy und total begeistert“, freute sich Sebastian Gierkes.

In der NES 3 fuhr das DSK-Team Peter Bonk und Marco van Ramshorst (BMW 125i) mit nur einer Runde Vorsprung vor Uwe Kleen/Alexander Mohr/Andreas Hermes (Toyota TMG GT86) zum Klassensieg. In der NES 2 siegte das Team Sascha Hancke/Nick Hancke/Thomas Schöffner (BMW M3 E30), während Jürgen und Thomas Falk mit einem Dacia Logan die NES 1 gewinnen konnten.

So präsentierte sich die Nürburgring-Premiere als gelungene und vielversprechende Auftaktveranstaltung für das neue Motorsportformat DMV NES 500.

„Im April 2017 wird bereits der erste Startschuss zur neuen Serie abgefeuert“ so Serienpromoter Thomas Roepke. 6-7 Veranstaltungen sind für den Rennkalender der ersten DMV NES 500-Saison vorgesehen. Saisonauftakt in Spa – Oschersleben –Zandvoort – Lausitzring – Hockenheim – Assen - und das Finale am Nürburgring. Auf GT3-Technik oder ähnlich basierte Fahrzeuge wird es dabei dann nicht mehr geben. Cup-Porsche sind bis Typ 997, Bj. 2009 und bis 3,6 Liter Hubraum zugelassen.


Infos zur Serie, Terminplanungen, Reglementsentwicklung, Technik 2017 und Klasseneinteilungen gibt es per Email an : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Internetseite geht zur Essen Motorshow 2017 an den Start und die DMV NES 500 präsentiert sich dort durchgängig in Halle 6 – Stand B120.