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Formel I: Showdown in der Wüste

Als hätte Bernie Ecclestone für Alfred Hitchcock das Drehbuch geschrieben: Die Entscheidung um den Formel-1-Weltmeistertitel fällt erst im letzten Rennen am 27. November in Abu Dhabi.


Titelverteidiger Lewis Hamilton hat einen Lauf. Am vergangenen Sonntag im Regenchaos in Sao Paulo behielt der Brite einen klaren Kopf und führte das mehrmals unterbrochene Rennen vom Start bis zur Zieldurchfahrt drei Stunden später an. Mercedes-Stallgefährte Nico Rosberg verspielte seine Siegchancen schon am Samstag im Qualifying: Weil der Wiesbadener mit 1/10 Sekunde Rückstand auf Hamilton nur auf Startplatz 2 stand, hatte er keine Chance, den ungeliebten Teamkameraden anzugreifen. Das Rennen wurde hinter dem Safety Car gestartet und zwischen zwei Rennabbrüchen lief das Rennen annähernd über die halbe Distanz hinter dem Mercedes von Bernd Mayländer – überholen verboten!

 

Rosberg hatte seine liebe Mühe, den wichtigen zweiten Platz überhaupt ins Ziel zu retten, denn der furchtlose Red-Bull-Rookie Max Verstappen scherte sich nicht um die teils überflutete Strecke und wechselte als Erster im Feld auf Intermediates. Trotz eines Fahrfehlers, der den Niederländer weit zurück warf, kämpfte sich der streitbare Verstappen noch einmal nach vorn und kam schliesslich 10 Sekunden hinter Rosberg als Dritter ins Ziel.



Sebastian Vettel zeigte kein fehlerfreies, aber ein starkes Rennen und wurde trotz eines sehr gefährlichen Drehers hinter dem Mexikaner Sergio Perez Fünfter. Der Heppenheimer liegt damit nur noch 5 Punkte vor seinem „Lieblings-Konkurrenten“ Verstappen, vor dem WM-Finale als der besser platzierte Ferrari-Pilot auf WM-Rang 4. Den WM-Dritten Daniel Ricciardo kann er in Abu Dhabi nicht mehr überflügeln.

Aber wer wird jetzt, nach Hamiltons drittem Sieg in Folge am Sonntagabend des 27. Novembers Weltmeister? Mathematisch ist klar: Gewinnt Hamilton zum zehnten Mal in dieser Saison, dann reicht Rosberg Platz 3 zu seinem ersten Titel. Wird Hamilton Zweiter, würde dem Deutschen schon Platz 6 genügen. Sollte Rosberg ausfallen, so müsste er am Streckenrand beten, dass Hamilton nicht über den fünften Platz hinauskommt. Mit Hamilton als Viertem wären nämlich beide Mercedes-Piloten punktgleich und auch die Zahl der Siege wäre mit je neun gleich!

Ganz klar wäre der Fall, wenn der Brite nicht ins Ziel käme – dann könnte Rosberg schon während des Rennens die Feier beginnen.
Mehrere Beispiele aus der F1-Historie (die legendären Duelle zwischen Senna, Prost und Michael Schumacher) belegen, dass bei einer solchen Konstellation vor dem Finale alles passieren kann. Wer zumindest am Fernseher live bei einem möglicherweise historischen Rennen dabei sein möchte, der muss am 27. November um 14.00 Uhr RTL einschalten.