Bergrennen

Bergrennen werden im Gegensatz zu Rundstreckenrennen grundsätzlich nur in Form von Einzelstarts auf einer genügend steilen Strecke bergauf durchgeführt.

05 bergrennen Die charakteristische Rückführung erfolgt im Konvoi bergab rollend mit ausgeschaltetem Motor.

Durch den Anstieg und den meist kurvigen Verlauf der Bergrennstrecken, oft auch mit Spitzkehren, werden die Geschwindigkeiten begrenzt und somit die Sicherheit verbessert. Hervorstechendes Merkmal dieser Sportrtart ist naturgemäß, dass keine weitläufigen Auslaufzonen eingerichtet werden können. Durch den Charakter des Einzelzeitfahrens sind Bergrennen keine Wettrennen im eigentlichen Sinne, da es nur selten zu Überholmanövern und somit auch fast nicht zu Kollisionen kommen kann. Dies hat für die Fahrer mit ihren teilweise sehr teuren Rennfahrzeugen den Vorteil, dass sie keine Schäden durch Fahrfehler anderer befürchten müssen. Trotz des Wegfalls des direkten Konkurrenzkampfes ist die fahrtechnische Schwierigkeit höher als auf Rundstrecken, da meist nur einmal im Jahr in zwei bis maximal vier Durchgängen trainiert werden kann. Die Kunst liegt zusätzlich darin, Details von mehreren Kilometern Bergstrecke im Gedächtnis zu behalten, um bei den  Wertungsläufen erfolgreich zu sein.