Der KW Berg-Cup am Glasbach: Mittendrin im 12-Nationen-Gipfeltreffen

Ja, das Fahrerfeld des „23. Int. ADAC Glasbachrennens“ war mit Teilnehmern aus 12 Nationen wirklich sehr international aufgestellt. Das Top-Prädikat FIA Europa Berg-Meisterschaft hatte in Verbindung mit dem KW Berg-Cup sowie dem Luxemburger und dem Deutschen Championat dafür gesorgt. Der kleine Fahrerlagerort Steinbach wurde seinem Ruf als äußerst zuvorkommend und gastfreundlich einmal mehr vollauf gerecht, machte so beste Werbung für sich selbst sowie die ganze Region rund um das südthüringische Bad Liebenstein. Wie immer hatte die RSG Altensteiner Oberland in der Vorbereitung alle Register gezogen, präsentierte eine perfekt präparierte und abgesicherte 5500 Meter lange Piste nebst ansprechendem Umfeld und Rahmenprogramm. Dieses startete bereits am späten Freitagnachmittag mit der obligatorischen Pressekonferenz, an die sich die offizielle Eröffnungsfeier und die über den unteren Streckenteil führenden Präsentationsfahrten, denen zahlreiche begeisterte Besucher beiwohnten, nahtlos anschlossen. An den beiden Haupttagen ging es superpünktlich um 8:30 Uhr los, nach jeweils drei Läufen lag das Ende der Action auf der Piste so gegen 18 Uhr sowohl samstags als auch sonntags noch im grünen Bereich.

Eine Stunde nach Rennende wurden mitten auf dem Marktplatz in Steinbach die Sieger und Platzierten vor großer Kulisse geehrt, die – wenn es ihn denn gäbe – auch einem Berg-Weltmeisterschaftslauf zur Ehre gereichen würde. Von der Eröffnung weg herrschte während des gesamten Trainings warmes Slick-Wetter. Auch Rennlauf eins ging bei etwas kühleren Temperaturen profillos über die Bühne, und fast hätte dies auch die erste Startgruppe des zweiten Durchgangs geschafft. Doch in der Mitte der 1,4-Liter-Klasse begann es zu regnen, es musste zwecks Reifenwechsel unterbrochen werden. Geschickt nützte das Orga-Team, an dessen Spitze Marcus Malsch stand, die so entstandene Pause zur Verpflegung des Streckenpersonals. Als fortgesetzt werden konnte hatte der Regen aufgehört und die Strecke zeigte erste trockene Stellen. Die 2-Liter-Fraktion griff daher zum Teil schon wieder zu Slicks. Wer in diesem Poker mit dem schwarzen Gold das glücklichste Händchen hatte und wie sich der Wertungsmodus „die besten zwei aus drei Läufen“ auf das Ergebnis auswirkte, das schildern wir nun beim Streifzug durch die einzelnen Klassen. Dabei wollen wir auch nach den Erfolgreichsten der Division 1 des KW Berg-Cups National schauen. Zu denen gehört Robert Maslonka im VW Polo als Gewinner der Klasse bis 1400 Kubik genauso wie Markus Fink, der sich mit seinem Citroen C2 VTS Rang eins bei den 1600ern sichert. Bei den 2-Litern hat Ralf Orth seinen BMW 320iS an Junior Patrick übergeben, der sich damit nach spannendem Kampf mit Kai Neu (P2/Ford Focus ST 170) den Klassensieg holen kann. Punkte auf Ralfs Konto gibt’s dafür nicht, dazu hätte es am Saisonanfang einer Teameinschreibung bedurft. Ob man sich bei PRO-Motorsport nun nachträglich über dieses Versäumnis ärgert, das ist uns bis jetzt unbekannt. Betrachten wir nun das Geschehen im NSU-Bergpokal. Nach dem Training liegt höchste Spannung in der Luft. Bestzeitinhaber Steffen Hofmann sieht Jörg Höber (TP2) formatfüllend in seinem Rückspiegel, zwischen ihnen liegen nur winzige 86 Tausendstel, das ist bei einer 5,5-Kilometer-Strecke annähernd Gleichstand. Die drittschnellste Zeit gelingt Thomas Krystofiak vor Uwe Schindler (TP4) und Mike Vogel auf der Übungsfünf. Vom Resultat her ist das Rennen selbst ein Abziehbild des Trainings, allerdings werden die Zeitabstände größer, zwischen Platz eins und zwei beträgt die Lücke final 4,935 Sekunden. Diesen Vorsprung erarbeitet sich Steffen Hofmann mit großem Einsatz. In der dritten Auffahrt setzt er mit 2:50,784 eine neue NSU-Bergpokal-Bestmarke am Glasbach. Die hatte zuvor Jörg Höber gehört, aufgestellt 2017 in 2:51,600. Die nächsten in der Startreihenfolge sind die 1150er der gemeinsam gewerteten Gruppen H, FS und E1. Im VW Schneider Polo 16-Ventiler ist Dominik Schlott in den Probegalopps am schnellsten oben im Ziel. Hugo Moser (TP2/VW Polo 16V) braucht dafür 2,571 Sekunden mehr. Der Übungsdritte ist Tobias Stegmann vor Walter Voigt (TP4/VW Polo 16V) und Bernd Deutsch (TP5) im Schneider Audi 50 8-Ventiler.

Am Sonntagvormittag setzt sich Dominik Schlott in der ersten Auffahrt an die Spitze, er liegt 2,926 Sekunden vor Hugo Moser (P2) und weitere 7,108 vor Tobi Stegmann im Schneider Audi 50. Hinter dem Führungstrio hat sich Bernd Deutsch knapp an Walter Voigt vorbei bis auf die Vier nach vorne gefahren. Walter liegt nun auf Position fünf. Helle Aufregung dann am Beginn von Lauf zwei. Als Dominik Schlott am Start den ersten Gang einlegen will bricht die Schaltstange, sein Auto wird von der Linie zurückgeschoben. Die Klassenformation nach Race Heat zwei zeigt Hugo Moser auf P1, es folgen Tobi Stegmann (P2), Bernd Deutsch (P3) und Walter Voigt als Vierter. Im Fahrerlager beweist sich, dass die Berg-Familie genauso international ist wie das 121 Fahrerinnen und Fahrer umfassende Glasbach-Starterfeld. Einer der Mechaniker des Asturiers Javier Villa schweißt die Polo-Schaltstange zusammen, bis zum dritten Wertungslauf ist alles wieder fertig. Auch die Strecke ist mittlerweile schon so gut wie trocken. Dominik Schlott ist im dritten Run wieder der schnellste 1,15-Liter-Pilot und dank „zwei aus drei“ nun auch der Klassensieger. Dies vor dem nur 2,537 Sekunden hinter ihm einlaufenden Hugo Moser (P2). Der relativ geringe Zeitabstand lässt uns auf weitere spannende Positionskämpfe hoffen. Das Siegerpodest komplettiert Tobi Stegmann als Dritter, Rang vier geht an Bernd Deutsch, Walter Voigt ist final Fünfter. Der 1,15-Liter KW 8V-Trophy-Gewinner heißt Tobias Stegmann, Bernd Deutsch wird Zweiter der Sonderwertung mit den roten Startnummern.
Von den 1400ern gibt’s eine Menge zu berichten. Das fängt damit an, dass Franz Weißdorn den Scirocco verkauft und seinen 16V Polo reaktiviert hat. Der bockt wegen des in der Eckestehens kurz, aber in der letzten Übungsauffahrt lässt er sich zur zweitschnellsten Zeit bewegen. Vor sich duldet er nur den Minichberger Scirocco 16V, mit dem Armin Ebenhöh in 2:37,324 die souveräne Bestzeit setzt. Hinter den beiden soeben Erwähnten beziehen drei 8-Ventiler Polo-Treiber Lauerstellung. Dies sind Nils Abb (TP3), Frank Duscher (TP4) und als Samstagsfünfter Frank Lohmann. Am Beginn des Renntages sieht zunächst alles nach „Business as usual“ aus, Armin Ebenhöh führt nach Lauf eins klar vor Nils Abb (P2), Frank Duscher ist Dritter. Das hat aber nur kurz Bestand, Armin Ebenhöh wird unkorrektes Passieren der Schikane angekreidet. Ein Zeitzuschlag von satten 15 Sekunden ist die Folge, der ihn bis auf Rang sieben zurückwirft. Alle nun vor ihm liegenden Kollegen sind dadurch um eine Position aufgerutscht. Race-Heat zwei mischt die Karten nochmals grundlegend neu. Zwei Dinge ereignen sich fast parallel: Um 11:46 Uhr kommt die Meldung, dass der Steilheck-Polo von Frank Lohmann wegen eines Defekts bei Posten 18 ausgerollt ist. Das bedeutet Unterbrechung.

Und für Thomas Pröschel, Frank Duscher, Nils Abb, Franz Weißdorn und Armin Ebenhöh einen nicht vollendeten oder noch gar nicht in Angriff genommenen zweiten Run. Gleichzeitig setzt Niederschlag ein, es gibt eine Pause zum Räderwechsel. Als es weiter geht, hat zwar der Regen aufgehört, aber die Straßendecke ist zum allergrößten Teil noch nass. Die Fahrzeit erhöht sich unter diesen Bedingungen um gute 20 Sekunden. Markus Hülsmann liegt nach Lauf zwei mit seinem VW Golf 16V in Front, vor Nils Abb (P2) und Armin Ebenhöh, der sich auf die Drei nach vorne gekämpft hat. Im letzten Heat zieht er noch einmal alle Register, lässt den Scirocco fliegen, knallt mit 2:36,374 seine beste Zeit des Wochenendes auf den nun wieder trockenen Asphalt. Endplatz zwei ist die
Belohnung dafür. 1,384 Sekunden fehlen zum Klassensieg. Der gehört Nils Abb auf seinem Schneider Polo 8-Ventiler. Mit den beiden bereits Genannten steht Thomas Pröschel (VW Schneider Corrado 16V) als Dritter auf dem Podest. Markus Hülsmann wird Vierter, Frank Lohmann Fünfter. Nils Abb darf auch den 1400er KW 8V-Trophy-Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Zweiter bei den roten Startnummern ist Frank Lohmann, Rang drei geht an Frank Duscher. Der kann nur die Zeiten aus dem ersten und dem langsameren zweiten Durchgang in die Wertung einbringen. In der dritten Auffahrt kommt er von der Strecke ab. Ihm selbst passiert dabei nichts, aber sein gelber Polo ist leider erheblich beschädigt, ob Frank ihn wieder aufbaut ist derzeit ungewiss. Bleibt noch nachzutragen, dass Franz Weißdorn im dritten Run ebenfalls 15 Schikanen-Strafsekunden ausfasst. Ohne die wäre eine Podiumsplatzierung für „Mister Berg-Cup“ absolut drin gewesen. Aber wie wir wissen, bringen „hätte, täte, wäre“ im Rennsport leider nichts. Eine richtige 1600er-Story gibt es nicht. Die zwei Nennungen von Helmut Maier und Stefan Faulhaber sind zu wenig, um dem Schicksal der Zusammenlegung mit den 2-Litern zu entgehen. Da Helmut Maier mit seinem Spiess Golf 16V obendrein noch im Training seine Segel streichen muss ist nur mehr Stefan Faulhaber übrig. Der müht sich nach Kräften, legt im Opel Minichberger Kadett 16V ein Tempo vor, das ihn zum Mitbewerber um einen Podestrang in der Abteilung bis 2000 Kubikzentimeter macht. Aber daraus wird leider nichts. Warum? Weil auch Stefan sich im letzten Sturmlauf in der Schikane 15 Strafsekunden einhandelt. Das kostet rein rechnerisch neun Plätze und bedeutet praktisch Endposition zwölf. Damit platziert er sich genau einen Rang hinter Tom Strasser, der am Glasbach kein wirkliches Rennglück hat. Auf der Anfahrt zu Wertungslauf eins bricht am VW Scirocco 1 16V des klar Trainingsschnellsten ein Uniballgelenk der Schaltstange. Zwar kann Tom reparieren, mitmischen kann er aber nur mehr ab Race-Heat zwei, und der ist aus bekannten Gründen rund 20 Sekunden langsamer als die anderen Auffahrten. Da hilft selbst der mutige Griff zu Slicks nichts, wer nicht einen fehlerfreien ersten und dritten Run in die Wertung einbringen kann hat keinerlei Chancen auf eine gute Platzierung oder gar einen Sieg.

Dirk Preisser ist mit seinem Opel Kadett-C-16V am Samstag Zweitschnellster, sein Guthaben auf Norbert Wimmer (TP3) im blauen 8-Ventil BMW 2002 beträgt 1,142 Sekunden. 399 Tausendstel mehr benötigt Hansi Eller (TP4) mit dem VW Minichberger Corrado R hinauf zur Ziellichtschranke. Übungsrang fünf geht an Canio Marchione, der im BMW 320 STW 2,272 Sekunden länger unterwegs ist als Hansi Eller. Die Geschichte von Durchgang eins ist kurz. Dirk Preisser geht in Führung, vor Norbert Wimmer (P2), Hansi Eller (P3), Canio Marchione (P4) und Michael Bodenmüller (P5), der bei seinem ersten Einsatz in dieser Saison auf dem 16V Kadett C-Coupé erstaunlich schnell seinen Rhythmus findet. Im Endeffekt hat Auffahrt zwei wie schon erläutert keine Auswirkungen auf das Endresultat, aber für die Freunde der Statistik hier die wichtigsten Fakten: Dirk Preisser dreht sich bei Posten 19, das Manöver endet im Graben. Vorne liegt nun Norbert Wimmer (P1), ihm folgen Hansi Eller (P2), Michi Bodenmüller (P3), Canio Marchione (P4) und Alex Pleier, der im 8-Ventiler Opel Kadett CCoupé Fünfter ist. Bis zum letzten Lauf hat Dirk Preisser seinen Kadett durchgecheckt und soweit nötig wieder in Form gebracht. Er toppt seine Zeit aus dem ersten Durchgang um 1,241 Sekunden, sichert sich damit den Sieg in der 2-Liter-Klasse. Norbert Wimmer wird Zweiter und Hansi Eller Dritter. Ehrenplatz vier ist die Angelegenheit von
Canio Marchione, Michael Bodenmüller ist final Fünfter. Wie immer wollen wir bei den 2-Litern, von denen es beim Glasbachrennen inklusive Stefan Faulhaber 19 gab, die Top-Ten komplettieren. Ralph Paulick fährt seinen VW Golf 16V auf Rang sechs, Siebter ist Roland Christall im Opel Ascona B. Alex Pleier beendet sein Glasbach-Wochenende als Achter, Position neun sichert sich Jürgen Schuster im Mazda RX-7 und Platz 10 gehört final André Scheer im BMW 320iS. Fehlt noch der Blick nach den 8V’lern. Norbert Wimmer ist am Glasbach deren Nummer eins, über Position zwei darf sich Roland Christall freuen, die rote Drei ist die Angelegenheit von Alex Pleier. Ehrenplatz vier geht an Martin Kellndorfer auf seinem Opel Kadett C-Coupé, auf Rang fünf läuft Christian Ehret (Opel Ascona B) ein. Spiel, Satz und Sieg bei den Dieseln für Karlheinz Meurer und seinen VW Golf V R TDI. Leider hat sich in dieser Saison bisher noch kein Selbstzünder-Mitspieler für ihn gefunden, was sich aber den kommenden Rennen durchaus ändern könnte. Spiel, Satz und Sieg bei den Benzinern bis 3000 Kubik für Marcel Gapp und seinen BMW M3 E36. Sie sind in jedem Lauf Klassenschnellste, ihr Gewinnervorsprung beträgt am Ende 21,675 Sekunden. Im Training und im ersten Wertungslauf sind die beiden von Hauke (P2) und Michael Weber (P3) eingesetzten Audi 80 Quattro seine hartnäckigsten Verfolger. Im zweiten Race-Heat spielt kurz vor dem Ziel der Turbo-Motor im Auto von Youngster Hauke Weber nicht mehr mit, er ist aus dem Bewerb. Somit rücken die bis dahin hinter ihm Gelegenen einen Platz nach vorne. Michael Weber wird Zweiter, Karl-Heinz Schlachter im BMW 2002tii Alpina Dritter. Auf dieser Position ist er zugleich der 3-Liter KW 8V-Trophy Gewinner. Klassenrang vier holt sich Friedhelm Gürtzgen im compacten BMW 318i, Platz fünf geht an Steve Büchler und seinen BMW M3 E30.

Die Sache mit „Spiel, Satz und Sieg“ setzt sich bei den Bergmonstern mit mehr als 3000 Kubikzentimetern Hubraum nahtlos fort. Die Hauptdarsteller sind hier Norbert Handa und sein Lancia Delta Integrale, die einen überlegenen Speed zeigen. Nur im zweiten Wertungslauf ist Norbert nicht der Klassenbeste, der Belgier Jan Sluis ist da im Porsche 911 um 284 Tausendstel früher im Ziel. Hinter Sieger Norbert Handa gibt es ein hochinteressantes „Platzierung-wechsledich-Spiel“, um das uns die Formel 1 ganz sicher beneidet. Nach dem ersten Run lautet die Reihung der Verfolger Charles Valentiny (P2/Subaru Impreza WRX STi), Jochen Stoll (P3/Porsche 997 GT3 Cup), Jan Sluis (P4) und Nico Schilling (P5/Subaru). Heat zwei mischt die Karten neu zur Formation Jan Sluis (P2), Charles Valentiny (P3), Nico Schilling (P4) und Jochen Stoll auf der Fünf. Wegen „zwei aus drei“ krempelt sich das nochmals gründlich um. Ex-Peugeot-306-Pilot Jochen Stoll sprintet mit der zweitbesten Laufzeit auf Endrang zwei. Ganze 185 Tausendstel dahinter platziert sich Charles Valentiny als Dritter. Jan Sluis findet sich schlussendlich auf der Vier wieder und Nico Schilling auf der Fünf.

 

Und noch ein viertes Mal können wir „Spiel, Satz und Sieg“ bemühen, jetzt wieder in absoluter Reinkultur. Das Silver Car S2 G Evo von Ralf Krall ist das einzige CM-Auto am Glasbach, ergo wird es im Rahmen der E2-Silhouette-Klassen mit einem Skoda 130 sowie dem E36 BMW M3 von Pavel Kotek zusammengelegt. Ein schweres Los für den rund 200 PS starken 999-ccm-500-kg-Floh? Weit gefehlt! Ralf und sein Silver Car sprinten den Mitbewerbern auf und
davon zum Sieg. Diesen holen sie 29,762 Sekunden vor Pavel Kotek (P2), der Vorsprung auf den drittplatzierten Skoda von Petr Strnad beträgt aus den zwei gewerteten Läufen weit mehr als eine Minute. Im mit vielen Sportwagen besetzten Feld des FIA Europa Berg-Meisterschaftslaufes taucht der beste Tourenwagen-Pilot auf Rang 20 auf. Dies ist Dirk Preisser. Auf TW-Platz zwei finden wir Norbert Wimmer, Dritter ist hier Hansi Eller. Ihm folgen Norbert Handa auf der Vier und der Luxemburger Canio Marchione auf der Fünf. Christian Merli ist im Osella FA 30 Zytek LRM der Gesamtsieger, in Rennlauf eins setzt er in 1:58,395 einen neuen Streckenrekord. Nach Durchgang zwei sinkt der Öldruck des Zytec-V8-Treibsatzes, die dritte Auffahrt findet daher ohne den schnellen Italiener statt, der sich dank „zwei aus drei“ trotzdem über 25 weitere EBM-Zähler freuen darf.

Damit sind wir bei der Schlussfrage angelangt: Wer ist denn gleich in Thüringen geblieben und von Steinbach weiter gereist nach Heilbad Heiligenstadt zum am nächsten Wochenende stattfindenden „23. Int. ADAC Ibergrennen“? Also von den Fahrern sicher einige. Das gibt ihnen Zeit zum Relaxen und spart Kilometer. Nach Iberg ist ein Wochenende KW Berg-Cup frei, dann steht mit St. Anton an der Jeßnitz in Niederösterreich und Homburg das nächste Doppelpack an. Bei diesem Angebot dürfte für jeden NSU-Bergpokal und KW Berg-Cup Fan und Freund sicher zumindest ein passender Termin dabei sein. Das wäre cool, denn dann sehen wir uns bei einer oder sogar mehreren der nächsten Stationen. 

Der KW Berg-Cup am Iberg: Spannende Fights in allen Klassen

Fangen wir mit dem Fazit an: Das „23. Int. ADAC Ibergrennen“ war eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Stabübergabe vom bisherigen zum jetzigen Team hinter den Kulissen hatte hervorragend geklappt, jedes Rad griff ins andere. An beiden Tagen gings superpünktlich los, so dass bei flüssigem Ablauf und stabilem, trockenen Wetter jeweils vier Auffahrten á 2,05 Kilometer problemlos drin waren. Zwar gings wie üblich nicht ganz ohne Unterbrechungen ab, aber zum Glück hielt sich die Anzahl der bremsenden Vorfälle in Grenzen. Zudem wurden sie stets flott abgearbeitet, schwerwiegende Dinge waren nicht dabei. Besonders gut lief es am Sonntag, schon kurz vor 18 Uhr waren die vier Race-Heats inklusive der kompletten Siegerehrung abgewickelt. Diese fand vor viel applausfreudigem Publikum auf einer großen Bühne im Fahrerlager statt. Und damit mitten in der Gastgeberstadt Heilbad Heiligenstadt. Mit 105 Renn- und 13 GLP-Startern war das Fahrerfeld überschaubar, was aber der rundum guten Stimmung keinen Abbruch tat. Und damit können wir uns schon dem puren Racing widmen.

Die Division 1 des KW Berg-Cups National war von der Teilnehmerzahl her sehr gut vertreten und bot tollen Bergrennsport. In der 1600er Klasse setzte sich Markus Fink (P1) im Citroen C2 VTS souverän gegen Andreas Gmeinder (P2/VW Passat Gruppe 2) sowie Ralf Fladung durch, der mit seinem Peugeot 207 Sport Dritter wurde. Besonders spannend verlief das Rennen der 2-Liter Abteilung. Hier führte nach dem ersten Run Ralf Orth im BMW 320iS vor Kai Neu im Ford Focus ST 170. In der zweiten Auffahrt konterte Kai Neu erfolgreich, verteidigte anschließend seine Position und sicherte sich so den Klassensieg vor Ralf Orth (P2) und Markus Goldbach, der mit seinem Renault Wiebe Megane Coupé als Dritter im Ziel einlief. Kai Neu bleibt nach dem Iberg-Wochenende der Division-1-Leader, Markus Fink liegt auf Rang zwei, Dritter ist Markus Goldbach. Stark auch der Auftritt des NSU-Bergpokals, 12 seiner Aktiven hatte es an den Iberg gezogen. In den vier Übungsauffahrten kristallisieren sich Jörg Höber (TP3), Karsten Steinert (TP2) und Jörg Davidovic (TP1) als Aspiranten auf die Podestplätze heraus. Sie liegen in einem Zeitfenster von 0,885 Sekunden zusammen. Im Rennen sprintet Jörg Davidovic sofort an die Spitze, richtet sich dort häuslich ein, fährt als Zugabe im dritten Wertungslauf mit 1:09,309 einen neuen NSU-Streckenrekord, gewinnt final mit 2,696 Sekunden Vorsprung. Hinter ihm ringen Jörg Höber und Karsten Steinert heftig um Rang zwei, zu keinem Zeitpunkt des Rennens liegen mehr als 0,251 Sekunden zwischen den beiden. Zuerst bezieht Jörg Höber Position zwei, eine Auffahrt später Karsten Steinert. Im dritten Run dreht Jörg Höber diesen Stand wieder um, er liegt nun 44 Tausendstel vor seinem Widersacher Karsten Steinert. Der gibt weder auf noch nach, stürmt in 1:10,082 die 2,05 Kilometer des Holzweges hinauf, Jörg Höber benötigt im Finish für diese Übung 1:10,201. Das ergibt in der Schlussaddition Platz zwei für Karsten Steinert, 75 Tausendstel hinter ihm holt sich Jörg Höber Rang drei. Von der ersten Trainingssitzung an bis zum Rennende ist Thomas Krystofiak Vierter. Ebenso stellt sich der Verlauf des Iberg-Wochenendes für Frank Kleineberg dar, der sich permanent auf Position fünf befindet. Die 1,15-Liter-Abteilung der nach Gruppe H-,FS- und E1-Regelwerk verbesserten Tourenwagen (TW) lässt sich vom munteren Treiben im NSU-Bergpokal anstecken, bietet ihrerseits zwei höchst unterhaltsame Auseinandersetzungen an. In einer davon geht es um den Sieg, darin verstrickt sind Youngster Tobias Mayer (TP2) und der Trainingsschnellste Jürgen Schneider, die beide auf VW Polo 16V unterwegs sind. Die andere betrifft das Streben nach dem Podestplatz des Dritten, um dieses Privileg matchen sich Tobi Stegmann (TP3/Schneider Audi 50 8V), Walter Voigt im Weißdorn Polo 16V (TP4) sowie Bernd Deutsch (TP5) im zweiten Schneider Audi 50 8-Ventiler dieser Klasse. Beide Gruppen zeichnen sich durch Minimalabstände aus. In nackten Zahlen ausgedrückt ist der Abstand vom Erst- zum Zweitplatzierten nie größer als 0,556 Sekunden, schlussendlich fährt der stets vorne liegende 22 Jahre junge Tobi Mayer mit 24 Hundertstelsekunden Vorsprung zu seinem ersten KW Berg-Cup Klassensieg, Jürgen Schneider wird Vize. Drei Durchgänge lang beansprucht Walter Voigt Platz drei für sich, doch im letzten Race-Heat zieht Tobias Stegmann mit einem 1:09,976 Minuten kurzen Husarenritt noch um 315 Tausendstel an diesem vorbei, erobert so Schlussrang drei. Vierter ist final Walter Voigt, Bernd Deutsch beendet den Wettbewerb als Fünfter. Auch in dieser zweiten Kampfgruppe ist die maximale Zeitdifferenz zwischen den drei Fahrern mit 1,43 Sekunden echt knapp bemessen, am Ende ist sie sogar auf 834 Tausendstel geschrumpft.

Die 1150er KW 8V-Trophy endet mit einem Schneider Audi 50 Doppelerfolg: Den Siegerpokal sichert sich Tobi Stegmann, Rang zwei geht an Bernd Deutsch. Die 1,4-Liter Top-16V-Piloten sind sich darin einig, dass sie kein zweites Mal einem 8V’ler den Klassensieg überlassen möchten. Am Sonntag zuvor hatte ihnen diesen beim EBM-Lauf am Glasbach ja bekanntlich Nils Abb auf seinem VW Schneider Polo 8-Ventiler vor der Nase weggeschnappt. Und obwohl schnell klar ist, dass es am Iberg keinen eingreifenden Regen geben wird, drückt die 16V-Fraktion – die am Iberg mangels Vorhandensein auch keinerlei Ängste vor einer möglicherweise strafzeitbringenden Schikane zu haben braucht – gleich vom Anfang an ihre Gaspedale herzerfrischend tief durch, markieren in der Reihung Armin Ebenhöh (TP1/VW Minichberger Scirocco), Franz Weißdorn (TP2/VW Polo Hayabusa) und Thomas Pröschel (TP3/VW Schneider Corrado) die Trainingspositionen eins bis drei. Frank Lohmann erzielt im VW Polo als viertschnellster die beste 8V-Übungszeit, hinter ihm nimmt der immer stärker werdende Markus Hülsmann mit seinem VW Golf 16V Aufstellung. Und was ist mit Nils Abb, werdet ihr euch fragen? Der erwischt einen rabenschwarzen Samstag. Im zweiten Probeheat kollabiert eine Strebe des Fahrwerks. Kaum ist der Schaden behoben, legt sich Nils in der Börner EisenacherKurve (Posten 7) mit den Reifenketten an und zieht dabei den Kürzeren. Im Rennen fliegen Armin Ebenhöh und Franz Weißdorn ihren Mitbewerbern auf und davon. Der Sieg von Armin Ebenhöh ist genauso fest zementiert wie der zweite Platz von Franz Weißdorn. Rang drei steht erst nach der vierten und letzten Auffahrt wirklich fest. Im ersten Run ist Thomas Pröschel wie im Training Dritter, in Heat zwei löst ihn Markus Hülsmann auf dieser Position ab. Lauf drei dreht diesen Stand erneut um, aber mit 7 Tausendsteln hat Thomas Pröschel alles andere als ein beruhigendes Polster auf Markus Hülsmann. Unter dem Renn-Schlussstrich wird Thomas Pröschel Dritter, 418 Tausendstel hinter ihm läuft Markus Hülsmann auf der Vier ein. Rang fünf ist die Angelegenheit von Frank Lohmann. Er verliert zwar nie die Tuchfühlung zu den direkt vor ihm platzierten beiden 16V’lern, aber eine echte Chance zum Vorbeikommen eröffnen ihm diese nicht. Klarer geregelt ist am Iberg das 1400er KW 8V-Trophy Ranking, das Frank Lohmann als Sieger vor Nils Abb (8VP2) und Stefan Winkler (8VP3) im Fiat 127 ausweist.

Der Kelch der Zusammenlegung mit der nächsthöheren Klasse geht am Iberg an den 1600ern vorbei. Vier Akteure treten an. Sarp Bilen ist mit seinem VW Golf GTi 16V im Training und bis nach dem zweiten Run des Rennens Vierter, einen Lauf später zieht ihn dann die Defekthexe aus dem Verkehr. Im VW Spiess Golf 16-Ventiler ist Helmut Maier in allen Auffahrten Drittschnellster, was ihm Endposition drei einbringt. Vor ihm spielt sich ein Krimi der ersten Güteordnung ab, dessen Hauptdarsteller einmal mehr Erwin Buck und Stefan Faulhaber heißen. Erwin Buck stellt seinen VW Scirocco 16V am Ende des Samstags auf die imaginäre Pole-Position. Neben ihm steht das Opel Kadett CCoupé von Stefan Faulhaber. Beide haben Minichberger-16V-Technik an Bord, der Abstand zwischen ihnen beträgt 9 Hundertstel. Der erste Race-Heat geht an Erwin Buck, sein Polster ist 0,542 Sekunden groß und damit alles andere als ein Ruhekissen. Im zweiten Run reduziert Stefan Faulhaber dieses auf 277 Tausendstel, einen Heat später liegt er 0,243 Sekunden vorne. In der vierten Auffahrt knallt Stefan Faulhaber in 1:01,759 seine persönliche 2018er-Rennbestmarke auf den Asphalt des Holzweges. Damit ist der Sieg endgültig seiner. Rang zwei geht an Erwin Buck, der final 0,659 Sekunden auf den Gewinner eingebüßt hat. Dirk Preißer präsentiert sich am Iberg mit seinem Opel Kadett C 16V unbezwingbar. Er setzt in allen Durchgängen die Bestmarken und gewinnt vor Mario Minichberger (P2). Nach vier Läufen á 2,05 Kilometer fehlen diesem im VW Minichberger Scirocco 16V 2,874 Sekunden auf den Gewinner. Nach Ende der Übungsauffahrten befinden sich Michael Rauch (TP3) im Opel Briegel Kadett 8V, Christian Auer (TP4/BMW 2002 8V) und Ralph Paulick (TP5) mit seinem VW Golf 1 16V in einem Zeitfenster von nur 5 Hundertstelsekunden. Am Rennsonntag gibt es ab Position drei Neues. Hansi Eller fährt den VW Minichberger Corrado R auf Rang drei, im Windschatten kleben an ihm Christian Auer (P4) und Ralph Paulick (P5). In Run zwei geht Christian Auer frech an Hansi Eller vorbei, Ralph Paulick bleibt auf seinem fünften Platz. Hansi Eller findet keinen Gefallen am neuen Stand und setzt in der dritten Auffahrt erfolgreich zum Konter an. Er ist nun wieder Dritter, allerdings bleibt Christian Auer (P4) dran, dem nur etwas mehr als eine Zehntelsekunde auf den Corrado vor ihm fehlt. Derweil überfallen Technik-Gremlins den Golf von Ralph Paulick, reißen ihn jäh aus dem Wettbewerb. Andreas Kokor übernimmt von da an mit seinem Ford Escort Mark 1 Rang fünf. Damit sind die Plätze drei bis fünf bezogen. Bleibt noch anzumerken, dass Hansi Eller in der letzten Auffahrt, die er in 1:01,849 absolviert, seinen Vorsprung auf 8V’ler Christian Auer auf 1,39 Sekunden ausbaut. Der Letztgenannte ist auch der 2- Liter KW 8V-Trophy Sieger am Iberg. Mit ihm steigen Michael Rauch als Zweiter und Daniel Bayer als Dritter (Opel Ziegler Kadett C-Coupé) auf das Siegerpodium. Frank Brügge belegt beim Erstauftritt mit dem neu aufgebauten VW Golf 1 Rang vier in der Sonderwertung der roten Startnummern, im Opel Ascona B wird Johann Hatezic in dieser Fünfter. Wie gewohnt wollen wir nun noch die 2-Liter Top-Ten komplettieren. Position sechs ist die Angelegenheit von Michael Bodenmüller im Kadett C-Coupé 16V, auf der Sieben beendet Michael Rauch sein Iberg-Wochenende. Jens Weber, in der Saison 2018 erstmals mit seinem grünen Kadett C-Coupé 16V dabei, holt sich auf Anhieb Platz acht. André Scheer, im BMW 320iS der Leader der Division 2 des KW Berg-Cups National, wird Neunter. Hinter ihm platziert sich Daniel Bayer auf der Zehn. In der Diesel-Klasse hat Karlheinz Meurer für sich und seinen VW Golf V R-TDI am Iberg endlich einen Mitspieler gefunden. Dieser ist KW Berg-Cup Senior Sepp Koller, der seinen Alfa Romeo 147 JTD zur Trainingsbestzeit fährt. Auch der erste Rennlauf geht an Sepp Koller. Karlheinz Meurer hat in diesem ein Problem und zieht sich aus dem Wettbewerb zurück. Mit gleichmäßig flotten Zeiten sichert sich Sepp Koller am Iberg den Sieg in der Selbstzünder-Abteilung. Wir gratulieren ihm dazu herzlich!


Die Benziner bis 3000 Kubikzentimeter formieren sich gleich in Renndurchgang eins zum Endstand, der auf den ersten vier Plätzen auch dem Resultat der Probegalopps entspricht. Als Klassenvierter ist Karl-Heinz Schlachter in seinem Alpina BMW 2002 tii zugleich der Gewinner der KW 8V-Trophy Wertung. Den Podestplatz des Dritten holt sich Youngster Hauke Weber in dem Audi 80 Quattro, mit dem bisher sein Papa Michael unterwegs war. Damit ist der von den KW Berg-Cup Regeln vorgeschriebene Team-Fahrertausch in der Startnummer 265 nun erfolgreich vollzogen. Auf die zweite Stufe des Gewinnerpodiums steigt Marcel Gapp, der im BMW M3 E36 ein tadelloses Rennen zeigt. Souverän ist auch Günter Göser im Opel Böhm Kadett C-Coupé 16V unterwegs, der sich über seinen dritten Klassensieg in der laufenden Saison freuen darf. Sabine Röck im VW Golf 1 Turbo gegen Norbert Handa im Lancia Delta Integrale Evo, das ist die Besetzung in der Abteilung der Bergmonster mit mehr als 3-Liter Hubraum. Norbert Handa unterbietet im Rennen dreimal die 1-Minuten-Schallmauer, nur im zweiten Run verfehlt er diese Hürde ultraknapp. Gegen die Performance des Allrad- Lancia ist im nur frontgetriebenen Golf nicht anzukommen. Dennoch zieht sich Sabine Röck mehr als achtbar aus der Affäre und stürmt mit Zeiten im tiefen 1:03erBereich im echten Angriffsmodus den Iberg hinauf. Platz zwei also für Sabine Röck, Sieg für Norbert Handa, der in seinem vierten Lauf mit unfassbaren 204,53 km/h über die Ziellinie fliegt. Auch bei den E2-Silhouetten-Fahrzeugen gibt es eine ungleiche Paarung. Ralf Kroll trifft mit seinem 999-Kubikzentimeter-Hubraumwinzling namens Silver Car S2 G Evo auf Keith Murray, dessen Audi R8 von einem kräftigen 2-Liter TFSI-Motor befeuert wird. Ralf Kroll ist in diesem Kampf von David gegen Goliath bis nach Rennlauf drei der Schnellere, dann muss er mit einem technischen Problem die Segel streichen. Damit gehört der E2-SH-Siegerpokal Keith Murray, dessen Teilnahme auf jeden Fall eine Bereicherung des Ibergrennens 2018 war. Norbert Handa ist mit seiner Gesamtzeit von 3:59,201 als Gesamtsechter auch der Gewinner der Tourenwagenwertung. Zweiter ist in dieser Dirk Preißer, Dritter Mario Minichberger. TW-Rang vier holt sich im Gruppe F Mitsubishi Lancer Evo X Lars Bröker, TW-Position fünf sichert sich Stefan Faulhaber.

Für den Internationalen KW Berg-Cup geht es am 30. Juni und 1. Juli in St. Anton an der Jeßnitz (AUT) mit Saisonlauf Nummer sechs weiter. Eine Woche später stehen in Homburg alle drei Rennserien des Berg-Cup e.V. am Start. Danach gibt es ein kleine Sommerpause bis zum Hauenstein (28./29.7.). Um keine Entzugserscheinungen in Sachen Gipfelsturm zu riskieren, sollten wir bei dieser Terminkonstellation dringend zumindest noch eines der beiden kommenden Rennen besuchen, liebe KW BergCup Fans und Freunde.

Text: Uli Kohl (Berg-Cup e.V.)

Fotos: Harald Jordan (rennfotos.de)


Veröffentlicht am: 20.06.2018 | Kategorie: News Bergrennen | Zugriffe: 1118
Dieser Newsbeitrag wurde verfasst von:

Sandro Melchiori

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