Klasseneinteilungen für die Saison 2019 im DMV GTC

In der neuen Saison 2019 wird das Konzept der Klassen im DMV GTC und DUNLOP 60 wie geplant weiter verändert. Wir sprachen mit Serienorganisator Ralph Monschauer.
 

Wie sind die Pläne bezüglich der Klasseneinteilung für die Saison 2019?
„Wir werden die Klassen in der kommenden Saison ein wenig umbauen und klarer regeln. Ende 2017 haben wir entschieden, dass wir für 2018 nicht einfach so ein paar Autos rausschmeißen wollten. Die Teams um Max Aschoff und Antonin Herbeck mit ihren Sportwagen planen ja auch langfristig. Also gab es ein Übergangsjahr 2018. Dieses läuft nun aus und 2019 werden diese Autos definitiv nicht mehr bei uns starten.“

Um welche Autos handelt es sich da?
„Bei Max Aschoff war es der Praga R1 Turbo und in Zolder der Ginetta LMP3. Bei Herbeck geht es um den Pagani Zonda, ein schönes Auto mit vielen Fans. Aber auf Grund der extremen Unterschiede in bei Gewicht und Leistung ist es praktisch unmöglich, sie auf das Niveau der GT-Fahrzeuge einzustufen. Wir wollen das Starterfeld in Zukunft grundsätzlich etwas homogener gestalten.“

In Zolder gab es einen Start von Max Aschoff mit einer Ginetta LMP3 …
„Das war ein Zugeständnis an das EDEKA Racing Team um Robert Aschoff. Kurzfristig konnten sie den Praga wegen eines Motorschadens nicht fahren. Das Auto durfte gemäß unserem diesjährigen Reglement starten und Aschoff hat niemand Punkte weggenommen. Ich weiß, dass nicht alle mit meiner Entscheidung einverstanden waren. Aber ich versuche immer zu helfen und ich fand es auch fair gegenüber dem Team. Allerdings wird es in Zukunft in dieser Hinsicht keinerlei Ausnahmen mehr geben. Ich habe verstanden, dass es nur Unruhe bringt.“

Welche Autos stehen im Fokus für die Saison 2019?
„In erster Linie natürlich die GT3. Dazu aber weiterhin auch die Cup-Porsche und neu seit dieser Saison die GT4 oder TCR. Doch wir wollen noch weitere Änderungen vornehmen und neue Klassen einteilen.“

Und die wären…?
„Wir werden den Teams noch die Details vorstellen. Aber ich denke, dass es keine Frage ist, dass wir bei den Cup-Porsche bald zwei oder sogar drei Klassen haben sollten. Zum einen für die Porsche 997 GT3 Cup und zum anderen für die Porsche 991 GT3 Cup. Da gibt es die Generation 1 und neu die Generation 2, die wir uns bezüglich der Klasseneinteilung noch einmal genau anschauen werden. Und bei den GT3 schlagen wir vor, dass wir die Einteilung in ältere und neuere Modelle vornehmen. Die Vorgängermodelle sind langsamer und das können wir auch nicht immer nur über Gewicht oder Air Restriktor regeln. Es ist vielleicht eine gute Idee, wenn wir hier eine neue Klasse einrichten. Es gibt viele Mercedes SLS, BMW Z4 oder Audi R8 LMS ultra. Denen wollen wir eine Heimat bieten und auch die Möglichkeit geben, in der Meisterschaft eine Rolle zu spielen!“

Wann werden die neuen Ideen vorgestellt?
„Wir wollen in den nächsten zwei, drei Wochen die Konzepte intern besprechen und dann den Teams und Fahrern vorstellen. Beim Finale in Hockenheim (05./06. Oktober) werden wir dann Gespräche mit unseren Teams führen, um diesbezüglich eine Einigung zu erzielen. Das haben wir bislang immer sehr gut hinbekommen.“


Veröffentlicht am: 07.09.2018 | Kategorie: News Rundstreckenrennen | Zugriffe: 290
Dieser Newsbeitrag wurde verfasst von:

Sandro Melchiori

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