Team Dmon Parts gewinnt erneut DMV Mofacup

Das Finale des DMV Mofacup am vergangenen Samstag (28. Oktober) in Nidda war an Spanung nicht mehr zu überbieten. Das 4-Stunden-Rennen auf der Grasbahn von Nidda (eigentlich im Fahrerlager der Grasbahn, da das Rennoval stark durchnässt war) war der fünfte und letzte Lauf um den DMV Mofacup 2017.

Unter 27 gestarteten Teams aus fast ganz Deutschland gab es heiße Kämpfe, die für den Spitzenreiter nach 229 (!) Runden oder 3 Stunden, 33 Minuten, 28 Sekunden beendet war. Nach dreieinhalb Stunden, da die Strecke vor dem abschliessenden 2-Stunden-Marathon noch einmal präpariert wurde und dann die Dunkelheit zum Schluss drohte, so dass um 30 Minuten gekürzt wurde.

Vor dem Finale lag in der Gesamtwertung des DMV Mofacups das Team Keschte Igel I aus Gaggenau mit 36,56 Punkten an der Spitze, vor Titelverteidiger Dmon Parts mit 36,38 Punkten. Es ging also um alles und Keschte Igel mit Heiko Peter, Michael Barth und Stefan Albig übernahm auch in den ersten beiden Rennen die Führung; zwar wechselte mehrmals die Führung, Dmon Parts mit dem Duo Imanuel Schramm und Markus Vollmer hatte anscheinend nichts entgegenzusetzen. Doch dann der Schock beim Start zum (dritten) Rennen: Die Nr. 80 von Keschte Igel fehlte! Ein Simmerring im Motor war kaputt gegangen und musste in der Boxengasse gewechselt werden. Zum vierten Rennen, dem Marathon war Keschte Igel zwar wieder dabei und siegte auch deutlich vor Dmon Parts, doch die im dritten Rennen verlorenen Runden konnten die Badener natürlich nicht mehr wettmachen. Damit war Dmon Parts auf der Zündapp CS 25 nicht nur erneut Tagessieger, sondern auch Klassensieger in der Tuningklasse, aber vor allem als Tuningteam nach 2016 zum zweiten Mal in Folge Gesamtsieger des DMV Mofacups vor allen Teams der Prototypen-Klasse!

Keschte Igel I wurde aufgrund des technischen Malheurs Gesamtzweiter mit nur 2,11 Punkten auf Dmon Parts, vor Guraxler Racing 2 mit Matthias und Sebastian Obermayr aus Weißenberg.

Gesamtsieger in der Prototypenklasse wurde Keschte Igel I vor Guraxler Racing II. In der Standardklasse ging die Jahreswertung an das Kreidler Chaos Racing Team vom MSC Neuenhasslau mit Teamleader Rene Döpp, Peter Berken und Thomas Dambacher. Mit der Standard-Flory kamen sie in Nidda in ihrer Klasse auf Platz 1, aber in der Gesamtwertung belegten sie den erstaunlichen 14. Rang vor zwölf Teams aus den höheren Klassen und in der Gesamtwertung des Mofacups wurden sie Sechste.

Das zweite Mofarennen beim DMV-Club MSC Nidda war in jeder Hinsicht gelungen und bildete einen würdigen Abschluss der Mofasaison 2017. Die Mitglieder des MSC Nidda mit Bernd Schade, Oliver Herwig und Alexander Magel an der Spitze hatte alles im Griff und es wird in Oberhessen auch 2018 wieder Motorsport bieten – dann vielleicht etwas früher im Jahr und auf der bis dahin fertiggestellten Grasbahn.

Text: Thomas Schiffner, Foto: Jürgen Schmitt


Veröffentlicht am: 01.11.2017 | Kategorie: News Off-Road | Zugriffe: 228
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