Odenwald Klassik: Treffen der Besten

Das gibt es nicht allzu oft, dass hochkarätige Motorrad-Weltmeister zusammen treffen: Freddie Spencer (USA), Dieter Braun (Dielheim) und Bruno Kneubühler (Schweiz) sind die Stars bei der Odenwaldring Klassik, dem Revival im Wallfahrtsort Walldürn.

Zusammen haben die drei Piloten 5 Weltmeister-Titel und 6 Vize-Weltmeister-Titel auf ihrem Konto.
Diese Spitzenkönner noch einmal ganz hautnah zu erleben, dafür fiebern Motorradfans schon jetzt dem Wochenende vom 9. - 11. Juni entgegen. Dann ist der beschauliche Wallfahrtsort Walldürn der Treffpunkt der Klassik-Gemeinde. Neben den Stars haben sich weitere 300 Fahrer in den zehn Solo- und einer Gespannklasse angemeldet. Dieser große Zuspruch beweist die Attraktivität der Veranstaltung.

Im Mittelpunkt steht die Rennfahrer-Prominenz. Freddie Spencer, der Überflieger der 1980er-Jahre wurde nur Fast Freddie genannt. Diesen Namen hatte sich der heute 56-jährige Mann aus Shreveport / Lousianna wegen seiner steilen Erfolgskarriere innerhalb kürzester Zeit verdient. Drei Weltmeistertitel zwischen 1983 und 1985 stehen auf seinem Konto. Noch heute ist er das Idol vieler Rennfans, sein Name ging in die Motorrad-Geschichte ein. In Amerika hat er einen Ehrenplatz in der Hall of Fame. Insgesamt 39 mal stand der Ausnahmekönner in seiner Karriere auf dem Podest. Auf dem Flugplatzkurs wird Spencer einige Runden auf einer Replika der Honda Rennmaschine seine Runden drehen.

Mit Dieter Braun ist ein weiterer ehemaliger Spitzenpilot in Walldürn dabei. Zwei Weltmeistertitel, 3 Vize-Weltmeisterschaften, 5 Deutsche Meistertitel und 14 Grand-Prix-Siege stehen auf dem Konto des gebürtigen Schwaben. 49 Podestplätze sind eine eindrucksvolle Bilanz, vor der man nur den Hut ziehen kann. Schon seit Jahren wohnt der gebürtige Schwabe im badischen Dielheim und kommt gerne nach Walldürn, wo er alte Bekannte wieder trifft.

Der Weltmeistertitel war ihm nicht vergönnt, dreimal musste er sich mit dem Vize-Titel zufrieden geben. Der Schweizer Bruno Kneubühler war in den siebziger und achtziger Jahren einer der besten Privatfahrer im Grand-Prix-Zirkus. 33 mal stand er bei den WM-Läufen auf dem Siegerpodest, davon 5 mal als Sieger. Nach 20 Jahren Grand-Prix-Sport war erst mal Schluss. Doch in den letzten Jahren fährt der sympathische Schweizer mit seiner von Yamaha wieder bei Klassik-Veranstaltungen mit.

Hautnah zusammen mit diesen Weltklasse-Piloten im Fahrerlager zu sein , das ist ein Besuch in Walldürn am Wochenende vom 9.- 11. Juni wert.


Veröffentlicht am: 01.06.2017 | Kategorie: News Strassenrennsport | Zugriffe: 275
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