Eisspeedway: Deutschland ging bei Team-WM leer aus

Die deutsche Nationalmannschaft konnte ihren Triumph von Inzell nicht wiederholen. Während sich Deutschland im vergangenen Jahr in der Max-Aicher-Arena die Bronzemedaille bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft erkämpfen konnte, lief in diesem Jahr nicht viel zusammen. 
 

Die deutsche Nationalmannschaft konnte ihren Triumph von Inzell nicht wiederholen. Während sich Deutschland im vergangenen Jahr in der Max-Aicher-Arena die Bronzemedaille bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft erkämpfen konnte, lief in diesem Jahr nicht viel zusammen. 
 
In Westsibirien sprang beim Weltfinale hinter Weltmeister Russland, Schweden und den Österreichern am vergangenen Wochenende nur der vierte Platz für Schwarz-Rot-Gold heraus. Der deutsche Multimeister Günther Bauer holte dabei die meisten Punkte und machte eine wesentlich bessere Figur als in der Vorwoche, wo beim Grand Prix Auftakt in der kasachischen Hauptstadt Astana nach seiner Fussverletzung noch nicht viel lief. "Wir haben die Medaille in diesem Jahr einfach nicht verdient gehabt, die anderen Teams waren vom Paket her besser aufgestellt wie wir", sagte Bauer, der ebenfalls Sportvorstand beim Eisspeedway in Inzell ist.

Hans Weber ist nach seinem Sturz in Kasachstan fast beschwerdefrei unterwegs gewesen, doch ein Sturz zum Rennauftakt, bei dem er Teamkollege Bauer am Hinterrad erwischte brachte ihn aus dem Konzept. "Ich hatte nicht damit gerechnet, dass er so weit nach aussen fahren würde", sagte der Haushamer. "Zum Glück blieb ich unverletzt. Leider klappten meine Starts am Rennwochenende nicht so gut, ich musste mich von hinten durchkämpfen."

Für Max Niedermaier war das Rennen Balsam auf die Seele. Der Edlinger, der in diesem Jahr die GP-Qualifikation nicht schaffte, konnte sich im Rennverlauf immer weiter steigern und machte eine gute Figur auf dem Eis im Torpedo-Stadion.

Für Weber und Bauer wird es an diesem Wochenende bereits wieder ernst. In Togliatti steht die zweite Grand Prix Runde an, bei der es gilt den Rückstand aufzuholen. Max Niedermaier wird ein Rennen später ebenfalls im GP dabei sein. Vor dem Rennen in Inzell am 16.-18. März findet in Berlin der Deutschland-GP statt, bei dem er mit einer Wildcard an den Start geht.
 
Der Run auf Karten für den Megaevent im Chiemgau  ist nach wie vor ungebrochen. Die Sitzplätze sind bereits ausverkauft, es sind nur noch Stehplätze im Vorverkauf zu haben. Für Kurzentschlossene gibt es aber auch an der Abendkasse noch Tickets.

Text: Jan Sievers
Foto: David Regondeau/Good Shoot

Eisspeedway-Grand-Prix, Runde 4, Inzell
16.-18. März 2018


Zeitplan:
16. März: Training- ab 13 Uhr
17. März: Grand Prix 7- Programm ab 15 Uhr, Rennen ab 17 Uhr
18. März: Grand Prix 8- Programm ab 12 Uhr, Rennen ab 14 Uhr

Weitere Infos und Tickets:
www.eisspeedway-inzell.de
 
Ergebnisse Eisspeedway-Team-WM Shadrinsk/RUS:

1. Russland, 50 Punkte
Daniil Ivanov 10+7=17
Dmitry Khomitsevich 7+6=13
Dmitry Koltakov 8+12=20

2. Schweden 40
Ove Ledström 8+6=14
Niclas Svensson 8+10=18
Martin Haarahiltunen 4+4=8

3. Österreich 30
Franz Zorn 12+7=19
Charly Ebner 4+7=11

4. Deutschland 23
Hans Weber 5+2=7
Günther Bauer 5+6=11
Max Niedermaier 1+4=5

5. Tschechien 20
Radek Hutla 0
Lukas Hutla 8+10=8
Vladimir Visvader 1+1=2

6. Finnland 17
Matti Isoaho 7+7=14
Jussi Nyrönen 0
Rami Systa 2+1=3
 


Veröffentlicht am: 15.02.2018 | Kategorie: News Bahnsport | Zugriffe: 704
Dieser Newsbeitrag wurde verfasst von:

Thomas Schiffner

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