Die KW Berg-Cup Fahrer glänzen in der Glasbach-Tourenwagenwertung

Bei besten äußeren Bedingungen sichern sich am 12.06. beim „25. Internationalen ADAC Glasbachrenen“ in Südthüringen vor großer Zuschauerkulisse KW Berg-Cup Teilnehmer die Plätze eins bis fünf der Tourenwagenwertung. Betrachten wir die Top-Dreißig der Gesamtliste, finden wir darunter weitere neun Division-1-Renner, an deren Lenkrädern KW Berg-Cup Aktive gedreht haben.

Emotional berührt nahm Michael Bodenmüller die Trophäe für seinen ersten Berg-Divisionssieg entgegen. „Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Aber es ist nach einem nicht optimalen Saisonstart, der mit einiger Arbeit an unserem Opel Gerent Kadett C Coupé verbunden war, eine tolle Belohnung für den Einsatz in den letzten Wochen“ erklärte der 30-jährige selbständige Kfz-Meister aus Maierhöfen im Allgäu beim Siegerinterview. Mit ihm kletterten als Zweiter Ralf Kroll (Silver Car S2 G Evo) und Lars Heisel (Opel Böhm Kadett) als Dritter mit auf das Divisionspodium. Platz vier der Tourenwagenwertung holte knapp dahinter Norbert Wimmer mit seinem 8- Ventiler BMW 2002, Rang fünf ging an Jochen Stoll im Porsche 911 GT3 Cup.


In den einzelnen Klassen mit KW Berg-Cup Beteiligung gab es zum Teil enge Fights um die Siege. Die Erfolgreichen waren in der Gruppe A/F/CTC Robert Maslonka (VW Polo G40/bis 1600 ccm), in der 2-Liter Abteilung Michael Schumacher ebenfalls auf VW Polo G40 sowie über 2000 Kubikzentimeter  Mitsubishi-Lancer-Pilot Lars Bröker. Im NSU-Bergpokal setzte sich Jörg Davidovic klar durch. Bei den danach startenden, nach Gruppe H/FS/E1 vorbereiteten Rennern gewann Dominik Schlott die Klasse bis 1400 Kubik souverän. Zum Erfolg des 26-Jährigen hatte der KW-Fahrwerksservice einen großen Anteil beigetragen. Am Trainingssamstag wurde zwischen den Läufen zuerst der linke hintere Dämpfer des VW Schneider-Polo repariert, anschließend der rechte zwecks Angleichung revidiert. Nach dem frühen Aus des Top-Favoriten Mario Minichberger wegen eines gebrochenen Bremspedals am VW Corrado R lieferten sich Norbert Wimmer und Lars Heisel ein mitreißendes Duell um den 2-Liter-Lorbeer. Zwei Auffahrten lang führte Norbert Wimmer, im finalen Run schob sich Lars Heisel noch vorbei, gewann nach 16,5 Rennkilometern mit 0,351 Sekunden Vorsprung. Ganz im Zeichen von Michi Bodenmüller stand die Hubraum-Abteilung bis 3000 Kubik. Über 3 Liter hieß der Gewinner Jochen Stoll. Ralf Kroll war in seiner Gruppe der E2-Silhouetten-Fahrzeuge als Alleinunterhalter unterwegs. Was den Odenwälder nicht davon abhielt mit starken Zeiten zu glänzen.


Das Glasbachrennen 2022 mit je drei Läufen á 5,5 Kilometer an beiden Tagen war anspruchsvoll, forderte Piloten und Renngeräte. Was zahlreiche Unterbrechungen zur Folge hatte, die von der engagierten Veranstalter-Mannschaft aber stets zügig abgearbeitet wurden. Präsentationsfahrten mit  Rennautos, die einen Querschnitt über die Zeit von der Erstauflage des Glasbachrennens 1974 bis zur Jetztzeit boten, rundeten das Event genauso passend ab wie die Racepartys und die gut besuchte stimmungsvolle Siegerehrung mitten im Fahrerlagerort Steinbach. Detaillierte Berichte aus den einzelnen Klassen folgen in nächster Zeit auf www.bergcup.de. Tolle Fotos gibt es dank Harald Jordan dort schon in der Slideshow.

 

Text und Bilder: Berg-Cup e.V.


Veröffentlicht am: 17.06.2022 | Kategorie: News Bergrennen | Zugriffe: 158
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