2. DMV FOTORALLYE - Es geht weiter!

Die gute Nachricht zum Wochenende zuerst! Das Wetter wird wärmer und mit dem ersten Beitrag des Rallye-Teams Familie Moeller, verkünden wir den Start der 2.DMV Fotorallye. Die Rallye startet heute zum 23.04.2021 und endet am 06.06.2021. Postet Eure Bilder auch in Facebook oder Instagram und benutzt den Hastag ( Zeichen = # vor dem Wort) #FOTORALLYE als Bildunterschrift und wir posten Eure Bilder auf unseren Kanälen. Das Wort für die 2.DMV Fotorallye
lautet: „R E N N S T R E C K E“ 
Weitere Informationen zum Mitmachen:
HIER DMV FOTORALLYE 

Wir haben uns über die zahlreichen Einsendungen der Teilnehmer und das Interesse an der DMV #FOTORALLYE sehr gefreut. Einige Teilnehmer haben sehr viel Leidenschaft in die Rallye gesteckt.
Ein Teilnehmer oder besser gesagt das Team Familie Moeller besonders.  Natürlich möchten wir
Euch diesen tollen Rallyebericht nicht vorenthalten.

Rallye-Team Familie Moeller schrieb:

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Mittelneger
Neger ist ein in die Dörfer Unter-, Mittel- und Oberneger aufgeteilter Stadtteil der nordrheinwestfälischen Kreisstadt Olpe. Der Name leitet sich möglicherweise vom Dorfbach Neger ab.Neger liegt im Naturpark Ebbegebirge rund 5,5 km nord-nordöstlich von Olpe und etwa 2 km östlich des Biggesees. Es befindet sich auf zirka 400 m ü. NN zwischen den Bergen Host (502,8 mü. NN) im Norden, Feldberg (556,2 m ü. NN) im Nordosten, Homert (536,7 m ü. NN) im Osten, Eichenberg (478,7 m ü. NN) im Süden und Roschottberg (427,3 m ü. NN) im Westen. Die Neger, die ein Zufluss der Bieke im Einzugsgebiet der Bigge ist, durchfließt Ober- und Mittelneger, Unterneger wird lediglich von ihr südlich passiert.Woher kommt der Ortsname? Belegt ist er seit 700 Jahren. Benannt ist Neger nach einem gleichnamigen kleinen Flüsschen, wie Namensforscher Markus Denkler vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erläutert. Gebildet sei das Wort aus einem nicht eindeutig herzuleitenden Stamm "Nag-". Über Herkunft und ursprüngliche Bedeutung lasse sich nichts Genaues sagen. Allerdings sehe die Forschung keine Ableitung vom lateinischen Wort "niger", das schwarz oder dunkel bedeute.


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Oberneger
Die Ersterwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 1468. Die Unterscheidung in die Orte Unterneger und Oberneger stammt aus der Zeit, als das Amt Bilstein märkisch wurde. Im Jahre 1359 kaufte Graf Engelbert III. von der Mark die Herrschaft Bilstein vom Graf Johann von Sayn, auf der Edelherr Johann von Bilstein noch die Verwaltung innehatte, bisher jedoch kinderlos blieb. Als dieser 1363 starb, zog Graf Engelbert III. von der Mark das Amt Bilstein als erledigtes Mannlehen ein, obwohl der Verstorbene versucht hatte, seinen Vetter Balduin, Edelherr zu Steinford, in dieses einzuführen. Das Amt Bilstein blieb bis zum Ende der Soester Fehde in märkischem Besitz, fiel danach wieder an den Erzbischof von Köln zurück. Graf Engelbert III. von der Mark bekam nicht das gesamte Amt Bilstein in seine Hände, da die Städte Olpe, Drolshagen und Attendorn sowie die Ritterschaft des Amtes Waldenburg und Elspe sich in einem Bündnis
zusammenschlossen. Hierin versprachen sie sich gegenseitige Hilfe, da sie für ewige Zeiten beim Erzstift Köln verbleiben wollen und niemals märkisch werden wollten. Dieses Bündnis wurde in den Jahren 1462, 1480, und 1530 erneuert. Der Graf musste sich mit dem verbleibenden Teil des Amtes Bilstein begnügen. Die Grenzziehung erfolgte mitten durch die Negerdörfer, sodass Unterneger beim Amt Bilstein verblieb, Oberneger seitdem zu Olpe gehörte. Die Grenze verlief von der „blecken Griesemert“ kommend vor dem „neuen Walde“ entlang des „Elspat“ bis an den Wall, der heute noch als Reststück der Landwehr zu erkennen und als Bodendenkmal eingetragen ist. „Von hier weiter das Berendtseiffen herunter, durch die dasige Wiese, fort bis auf die Furt, demnächst quer durch des Holterhofs Wiese gerade den Zimmerberg herauf, fort diesen Berg gerade herunter bis vor die Negerische Capelle.“ Noch im Jahre 1778, am 12. Juni, wurde bei einem Generalschnadezug um die Amts Bilsteinische Landesgrenze genau diese Grenze mit den Anrainern des Gogerichts Attendorn, Olpe und Rhode sowie den Ausschüssen der Kirchspiele Kohlhagen, Rahrbach und Benolpe, welche mit Gewehren, Hacken und Schaufeln bewaffnet waren, abgegangen und in einem Protokoll festgehalten. Der Schnadegang um das gesamte Amt Bilstein dauerte vom 8.bis zum 17. Juni 1778.

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Trockenbrück
ist ein Ortsteil von Lennestadt im Kreis Olpe in Nordrhein-Westfalen. Der Ort liegt direkt an dem Abschnitt der Bundesstraße 55, der vom Ortsausgang von Elspe nach Grevenbrück führt. Weitere Ortsbereiche befinden sich (aus Richtung Elspe kommend) an der nach rechts abzweigenden Landstraße nach Melbecke und an der im späteren Verlauf der B55 nach Theten abbiegenden Straße mit dem Gewerbegebiet Theten – Trockenbrück. Unmittelbar benachbarte Orte von Trockenbrück sind Elspe, Melbecke, Grevenbrück und Theten. Während sich die meisten Ortsbezeichnungen im Gebiet der heutigen Stadt Lennestadt bis zu den Schatzungsregistern (dienten der Erhebung von Steuern) des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen lassen, ist der Ortsname Trockenbrück nach den Ausführungen des Heimat-Historikers Joseph Boerger erst nach 1820 für die neu entstandene Siedlung oberhalb der Gräfenmühle im Elspetal entstanden. Im Bereich der Siedlung befand sich demnach eine Holzbrücke über den Melbeckebach. Das Wasser des Baches versickerte bei Trockenheit in Höhlen des dortigen Kalksandsteins, so dass Passanten zeitweise nur die Brücke, aber kein Wasser wahrnahmen. Aus diesem Grunde entstand der Begriff „droige Brugge“ oder (in Hochdeutsch) „trockene Brücke“. Nach Ansicht Boergers ergab sich hieraus schließlich der Ortsname Trockenbrück.

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Olpe
Aufgrund der Vielzahl von Linden, die man seit dem Beginn des letzten Jahrhunderts anpflanzte, hatte die Stadt den Beinamen „Stadt der tausend Linden“. Daran angelehnt lautet das Motto des jährlichen Stadtfestes „Olpe feiert unter den Linden“. Olpe liegt im südwestlichen Teil des Sauerlands und ist umgeben vom Ebbegebirge im Norden, dem Rothaargebirge im Osten, dem Siegerland im Südosten und dem Bergischen Land im Westen. Die Stadt liegt in einem ausgedehnten Hügelland. Im Norden sind die Hänge steiler, die Täler enger (z.B. bei den Ortschaften Rhode, Neger), im Süden haben die Hügel weiche Kuppen und die Täler sind weiträumiger (z.B. Thieringhausen oder Günsen). Es gibt dort auch kleinere Hochflächen. Olpe soll seinen Namen von dem Mündungswinkel zwischen Olpe und Bigge haben. („Ol-apa“ = Bach im feuchtenWiesengrund) Erste Bodenfunde aus dem Olper Raum lassen sich datieren (rund 900 n. Chr.): Scherben- und Schlacken (Eisengewinnung und -verarbeitung) in der Wüstung Kimickerberg, Münzfund in Dahl (nach 1005).

• 1220: Erste urkundliche Erwähnung.

• 1311: Verleihung des Soester Stadtrechtes durch Erzbischof Heinrich II. Graf von Virneburg.

• 1587–1697 sind im Gerichtsbezirk Olpe Hexenprozesse nachweisbar.

• 1615: Es gibt den ersten Lehrer in Olpe.

• 1634: Großer Stadtbrand.

• 1665: Erstmaliges Agatha-Gelübde zum Schutz vor Feuersbrünsten.

• 1673: Erstmals erfolgt das Rochus-Gelübde zum Schutz vor der Pest und anderen Seuchen.

• 1696: Letztmalige Verurteilung einer „Hexe“

• 1711: Die Post kommt erstmals nach Olpe.

• 1795: Großer Brand von Olpe, Olpe wird zu 83% zerstört. Anstelle des mittelalterlichen Aussehen erfolgte der

Wiederaufbau auf Grundlage eines Gesamtplans (drei breite parallele Straßen, rechtwinklig verbunden durch

Nebenstraßen)

• 1819: Olpe wird Kreisstadt, vormals Bilsteiner Kreis, jetzt „Kreis Olpe“.

• 1828: Neugründung des Olper Schützenvereins. Sein Name lautet „St.-Sebastianus-Schützenverein“.

• 1842/44: Gründung der Evangelischen Gemeinde.

• 1863: Gründung des Ordensgemeinschaft „Arme Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung“ (heute:

„Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung zu Olpe“)

• 1864: Telegraphenstation in Olpe.

• 1888: Erstes elektrisches Licht.

• 1908/09: Die St.-Martinus-Kirche brennt nahezu vollständig nieder (Brandstiftung) / Neubau im Stil der Neugotik.

• 1945: Am 28. März des Jahres erfolgte der schwere Bombenangriff auf Olpe. Am 10. April 1945 besetzte schließlich

die US-Armee Olpe. Andernorts in Deutschland wurde der Krieg noch bis Anfang Mai fortgesetzt. Der Zweite

Weltkrieg endete letztlich am 8. Mai mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht.

• 1965: Einstau des Biggetalsperre.

• 1971: Freigabe Bundesautobahn 45.

 

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Röllecken ist ein Ortsteil der Stadt Attendorn im nordrhein-westfälischen Kreis Olpe mit 449 Einwohnern. Der Ort liegt östlich des Kernortes Attendorn an der Landesstraße L 880 im Repetal. Östlich liegt Grevenbrück, nördlich Borghausen und südwestlich Sankt Claas. Am nordwestlichen Ortsrand erstreckt sich das 1,35 ha große Naturschutzgebiet Dünscheder Heide. Urkundlich wird Röllecken erstmals 1454 erwähnt. Röllecken gehörte zur Gemeinde Helden, die im Rahmen der kommunalen Neugliederung teilweise in die Stadt Attendorn eingegliedert wurde.

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Sporke ist ein Dorf, das zur Gemeinde Lennestadt im Sauerland gehört.Eingebettet zwischen Melbeckeund Frettertal liegt der Ort auf einer nach Südwesten geneigten Mittelterrasse, umgeben von Feldern und Wiesen auf den Kalksteinsenken der Attendorn-Elsper Doppelmulde. Die Sicht reicht vom Höhenzug des Ebbegebirges (Nordhelle bei Attendorn) bis zum Kamm des Rothaargebirges. Sporkey wird erstmals 1281 in einem Güterregister der Pfarrei Elspe erwähnt. Ein weiterer früher Hinweis auf die Existenz von Sporke befindet sich in einer Vereinbarung aus dem Jahr 1393 über eine Grundstücksveräußerung. Demnach verkauften Wilhelm Pepersack und Hiedenrik van Heygen an Henneke Schade von Grevenstein ihr Eigentum an dem Gute zu Sporke, das Johan van Ostendorp (Ostentrop) von ihnen zu Lehen hat. Das Schatzungsregister aus dem Jahr 1543 zeigt für Sporkey neun Schatzpflichtige.[4] Setzt man die Zahl der Schatzpflichtigen mit der Zahl der vorhandenen Familien bzw. Häuser gleich und rechnet pro Haus sechs Bewohner, so dürften in Sporkey um 1540 etwa 50 bis 60 Menschen gelebt haben. Vermutlich ist Sporke etwa mit dem Begriff „Trocken“ gleichzusetzen und damit Sporke ein trockener Ort gemeint. Dem entspricht, dass die Sporker einen eigenen Wasserverband gegründet haben. Nach Vornahme einer Tiefenbohrung im Jahr 1983 und dem Bau eines Hochbehälters ist dieVersorgung des Ortes mit Wasser nun sichergestellt. Der nach wie vor ländlich geprägte Ort mit gut erhaltenen bzw. restaurierten Fachwerkhäusern zählt derzeit 192 Einwohner (Stand 30. Juni 2018). Es gibt derzeit noch zwei landwirtschaftliche Haupt- und zwei Nebenerwerbsbetriebe. ÜberJahrzehnte hinweg hat sich der Ort kaum erweitert, es ist jedoch ein Bebauungsgebiet für etwa elf Familien in Planung.

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Pasel
ist ein Ortsteil der Stadt Plettenberg im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen. Pasel liegt im Lennetal, an der B 236, im Märkischen Sauerland. Der Ort befindet sich in unmittelbarer Nähe der Burgruine Schwarzenberg, eingebettet zwischen dem 584 m ü. NN Heiligenstuhl im Süden und am Fuße des bis zu 542 m ü. NN ansteigenden Ruthenbergs. Nur etwa 100 m nordwestlich an der B 236 liegt das Naturschutzgebiet Siesel – Teilgebiet Humme. Ursprünglich hieß das Dorf Pasel - Palsole, welches Salweide bedeutet. Im Jahr 1220 besitzt das Kloster Oelinghausen Güter in Pasel. Der Ort besteht aus sechs Bauernhöfen. 1286 wird Albertus de Palsole, genannt nach seinem früheren Wohnort, als Bürgermeister von Soest genannt. 1337 heißt der Ort Paitholde. 1446 wird die Kapelle zum ersten Mal erwähnt. 1803 wird eine Privatschule gegründet, die ab 1820 zur öffentlichen Schule wurde. 1884 brennt die Burg Schwarzenberg ab. Das Jahr 1889 ist das Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr. 2005wurde das Bürgerhaus eröffnet.

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Oberveischede liegt im Sauerland, am südlichen Rand des Naturparks Ebbegebirge und unweit der Talsperren Listertalsperre und Biggesee. Der Ort ist eingebettet in eine ausgedehnte wasser- und waldreiche Mittelgebirgslandschaft (Höhenlage von 375 bis 480 m NN), die auch als „Südsauerländer Rothaarvorhöhen“ bezeichnet wird. Der Veischedebach, der dem Dorf seinen Namen gab, mündet in Lennestadt-Grevenbrück in die Lenne. Eine schlüssige Deutung des Flussnamens Veischede bzw. Veischedebach ist bisher nicht möglich, siehe hierzu die Ausführungen unter Kirchveischede#Ortsentwicklung. Das dem Ortsnamen vorangestellte "Ober-" deutet auf die Ortslage flussaufwärts oberhalb von Kirchveischede hin. Oberveischede bildet den östlichen Teil der Stadt Olpe und grenzt unmittelbar an die Stadtgebiete von Attendorn und Lennestadt. Seit der Gebietsreform durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Olpe, die am 1. Juli 1969 in Kraft trat, gehört Oberveischede zur Stadt Olpe. Zuvor gehörte der Ort zum Amt Attendorn. Zusammen mit den angrenzenden Siedlungen Apollmicke, Fahlenscheid, Neuenwald und Tecklinghausen leben in Oberveischede 858 Einwohner (Stand 30.Juni 2016) auf einer Fläche von ca. 720 ha, von der ca. 45 ha das eigentliche Wohngebiet umfassen. 1354 wurde der Ort als Overen Veysche erstmals erwähnt.

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Rhonard
ist ein Ortsteil der Kreisstadt Olpe und hat 56 Einwohner. Der Name Rhonard bedeutet gerodete Hard (gerodeter Bergwald). Im Jahre 1383 wurde Rhonard erstmals urkundlich erwähnt, weil die Gemeinde Helden Einkünfte aus einer Mühle zu Rodenhart verzeichnete. Viele der alten Bauernhöfe sind im Fachwerkstil gebaut, so die Kapelle St. Josef aus dem Jahre 1842/45 und das alte Backhaus. Außerdem gibt es einen Dorfteich. Von Bedeutung war in der frühen Neuzeit der Bergbau am Rhonarderzug.

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Thieringhausen
ist ein Ortsteil der Kreisstadt Olpe.Das Dorf Thieringhausen liegt auf einer kleinen Hochebene, ca. 5 km südöstlich der Kreisstadt Olpe, am Ende des Günsetals und am Fuße des Elberscheids (513 m). Hier leben mehr als 557 Menschen. Erste urkundliche Erwähnung fand Thieringhausen im Jahre 1536.


Text: Familie Möller & DMV Medien 
Bilder Familie Möller & DMV Medien 


Veröffentlicht am: 23.04.2021 | Kategorie: News | Zugriffe: 1897
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